Rezeptfreie Arzneimittel
zur Selbstbehandlung

Verantwortungsvoller Umgang mit Arzneimitteln

Sich bei leichteren gesundheitlichen Störungen selbst zu helfen heißt auch, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.

Verantwortungsvoller Umgang mit Arzneimitteln
Selbstmedikation ist nämlich wirklich nur dann sinnvoll, wenn sie mehr nutzt als schadet. Um das beurteilen zu können, muss man nicht nur ihre Vorteile, sondern auch die möglichen Gefahren kennen. Wer immer wieder die gleichen Beschwerden entwickelt und sie ohne ärztlichen Rat wiederholt in Eigenregie bekämpft, riskiert, eine möglicherweise ernsthafte Erkrankung zu verschleppen. Der modernen Medizin stehen eine Reihe effektiver Behandlungsmethoden zur Verfügung. Sie haben jedoch meist eines gemeinsam: Sie sind umso effektiver und die Heilungsaussichten sind umso besser, je früher die Krankheit entdeckt wird. Im schlimmsten Fall trägt man mit einer unangebrachten Selbstbehandlung nicht nur dazu bei, die Krankheit zu verschleppen. Möglicherweise verschleiert man damit auchgenau die Beschwerden, die dem Arzt bei der Diagnose weiterhelfen würden.
Natürlich ist es verständlich und nachvollziehbar, dass man Beschwerden möglichst schnell und möglichst einfach - will heißen: ohne den Gang zum Arzt - loswerden möchte. Wer aber z. B. seine häufigen Magenschmerzen immer in Eigenregie bekämpft, indem er säurehemmende Mittel einnimmt, der läuft Gefahr, dass ein Magengeschwür erst sehr spät erkannt wird. So ein Magengeschwür ist absolut nicht harmlos: Es kann die Magenwand durchbrechen oder im Laufe der Zeit bösartig werden. Gute Gründe also dafür, ihm möglichst früh auf die Spur zu kommen. Das aber kann nur der Arzt. Und Magenbeschwerden sind nur eines von vielen möglichen Beispielen. Verantwortung übernehmen bedeutet auch, zu wissen, wann man sich Hilfe holen muss.
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