Rezeptfreie Arzneimittel
zur Selbstbehandlung

Erkältungen

Im Herbst und Winter ist die Erkältung oft ein unangenehmer Begleiter. Auch wenn man nicht selbst betroffen ist, husten und niesen Freunde, Verwandte oder Mitarbeiter um einen herum. Bei einer einfachen Erkältung kann man mit der Selbstmedikation viel tun. Kommen allerdings Fieber oder stark ausgeprägte Beschwerden hinzu, ist der Gang zum Arzt unumgänglich.

Jeder Mensch hatte wohl schon einmal eine Erkältung und somit seine Erfahrungen gemacht. Schließlich leidet jeder Erwachsene im Schnitt dreimal pro Jahr darunter. Kurieren kann man eine Erkältung mit Arzneimitteln übrigens nicht. Das muss der Körper schon selbst schaffen. Aber man kann die Beschwerden mit Arzneimitteln lindern und diese Zeit dadurch erträglicher gestalten.

Schnupfen, Husten, Halsweh, Kopf- und Gliederschmerzen sind die typischen Beschwerden einer Erkältung. In der Apotheke sind Schnupfenspray, Hustenmittel, Halstabletten (bzw. Mittel zum Gurgeln) und Schmerzmittel erhältlich, mit denen man sich in diesen Fällen selbst helfen kann und die die Beschwerden lindern. Selten treten allerdings alle Beschwerden in gleichem Maße auf.

Aus diesem Gunde genügt es, die vorherrschenden Beschwerden zu lindern und nicht gleich eine ganze Reihe von Arzneimitteln anzuwenden. Und: Der Griff zu Arzneimitteln sollte nicht dazu führen, dass man simple Gegenmaßnahmen wie körperliche Schonung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Kopfdampfbäder oder Inhalationen auslässt.

Länger als eine Woche sollte eine Erkältung nicht andauern und die Körpertemperatur sollte auch nicht über 39 Grad ansteigen. Ist dies aber der Fall, muss ein Arzt aufgesucht werden. Auch starke Ohren- Hals- oder Kopfschmerzen, deutliche Schluckbeschwerden, Schwierigkeiten beim Atmen oder ein lang anhaltender quälender Husten machen den Gang zum Arzt erforderlich.
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