Rezeptfreie Medikamente zur Verbesserung der Nierenfunktion

1. Was sind Störungen der Nierenfunktion?
Störungen der Nierenfunktion können u.a. durch Entzündungen, Vergiftungen, Blutgefäßveränderungen, Diabetes oder Erbkrankheiten verursacht werden. Als Folge kann es zu einer erhöhten oder einer erniedrigten Frequenz der Blasenentleerung kommen. Darüber hinaus kann die Kontrolle über den Schließmuskel beeinträchtigt oder die Empfindung in den ableitenden Harnwegen gestört sein.

2. Was sind die Ursachen von Störungen der Nierenfunktion?
Die Nieren sind das wichtigste Ausscheidungsorgan für überschüssige Salze und Wasser. Sie regulieren den Wassergehalt des Körpers, den Blutdruck und steuern darüber hinaus das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper. Stoffwechselendprodukte, die der Körper nicht mehr benötigt, werden ebenfalls über die Nieren und ableitenden Harnwege ausgespült. Diese können in höheren Konzentrationen das Nierengewebe schädigen und müssen daher mit einer ausreichenden Flüssigkeitsmenge ausgeschieden werden. Um richtig arbeiten zu können, benötigen die Nieren mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag. Ist die Flüssigkeitszufuhr zu gering, ist die Ausscheidungsfunktion der Nieren gestört. Fremdstoffe und körpereigene Abfallstoffe können nicht abgebaut und ausgeschieden werden. Zudem kann nicht genügend Flüssigkeit zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen aus dem Harn resorbiert werden.

3. Was kann man zur Verbesserung der Nierenfunktion tun?
Zur Vorbeugung gegen Störungen der Nierenfunktion ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Am besten sollte man 2 bis 3 Liter Flüssigkeit in Form von Mineralwasser, ungesüßten Fruchtsäften oder Tees über den Tag verteilt zu sich nehmen.

4. Welche Medikamente unterstützen die Nierenfunktion?
Zur Unterstützung der Nierenfunktion gibt es ein Reihe gut verträglicher pflanzlicher Arzneimittel als Teezubereitung, Presssaft oder Tabletten, die Heilkräuter wie Birkenblätter, Brennnesselkraut, Petersilienkraut, Schachtelhalm, Spargelwurzelstock, Orthosiphonblätter, Goldrute und Löwenzahn enthalten. Sie wirken harntreibend und können in Verbindung mit reichlicher Flüssigkeitsaufnahme zur Durchspülung der Harnwege eingesetzt werden.

5. Wann zum Arzt?
Ein Arztbesuch ist angezeigt, wenn man unter erhöhtem Harndrang leidet, Schmerzen im Rückenbereich, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, Übelkeit oder Fieber und Schüttelfrost hinzukommen.

Rezeptfreie Medikamente/Mittel zur Verbesserung der Nierenfunktion gibt es auch in der Apotheke.
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