Rezeptfreie Medikamente gegen Hauterkrankungen und entzündliche Hauterkrankungen.
1. Was sind die Ursachen einer entzündlichen Hauterkrankung?
Entzündungen der Haut treten meist als Folgeerkrankung, z.B. bei einem Geschwür, einem Dekubitus (Wundliegen) oder aufgrund einer bereits vorliegenden mechanischen Verletzung der Haut auf. Sie werden von Bakterien verursacht.
2. Welche Medikamente helfen bei einer entzündlichen Hauterkrankung?
Die Behandlung einer bakteriellen Superinfektion erfolgt in der Regel mit Antibiotika und gehört in die Hand eines Arztes. Unterstützend können Salben oder Lotionen mit desinfizierenden und pflegenden Wirkstoffen angewendet werden. Dazu zählen:
- Polyvidon-Jod
Zur antiseptischen Behandlung bei Hautinfektionen, Schnitt- und Schürfwunden, Verbrennungen. - Chlorhexidin
Zur antiseptischen Behandlung von oberflächlichen Wunden. - Dexpanthenol
Wird zur unterstützenden Behandlung der Heilung von Haut- und Schleimhautläsionen eingesetzt. - Ringelblume
Ringelblumenzubereitungen enthalten Triterpenglykoside, Carotinoide, ätherisches Öl und Bitterstoffe. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaft eignen sie sich zur Wundreinigung bei stark verschmutzten oder infizierten Wunden. Sie beeinflussen zudem bei lokaler Anwendung die Wundheilung günstig. - Kamille
Kamillenblütenzubereitungen enthalten a-Bisabolol oder Bisabololoxide, Matricin und Flavonoide. Sie wirken antientzündlich und fördern die Wundheilung.
3. Gibt es Risiken bei der Arzneimittelanwendung?
Rezeptfreie Arzneimittel sind im allgemeinen gut verträglich. In seltenen Fällen können Unverträglichkeitsreaktionen wie Brennen oder Wärmegefühl auftreten.
4. Wann zum Arzt?
Man sollte zum Arzt gehen, wenn sich eine bereits bestehende Verletzung entzündet und zu eitern beginnt.
Rezeptfreie Medikamente/Mittel gegen Hauterkrankungen und entzündliche Hauterkrankungen gibt es auch in der Apotheke.