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Rezeptfreie Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen
1. Was sind Herzrhythmusstörungen? Darunter versteht man Störungen des Herzschlags. Dieser kann beschleunigt (Tachykardie), verlangsamt (Bradykardie) oder unregelmäßig (Arrhythmie) sein.
2. Was sind die Ursachen von Herzrhythmusstörungen? In den meisten Fällen sind Herzrhythmusstörungen harmlos. Treten sie häufiger auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Herzrhythmusstörungen äußern sich in Herzklopfen, Herzstolpern oder -rasen und verschwinden in der Regel von selbst wieder. Ernste Störungen des Herzschlages treten dagegen im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auf. Dazu zählen z.B. Herzinfarkt, Entzündungen des Herzmuskels, Herzschwäche, Herzklappenerkrankungen, Angina pectoris oder Schilddrüsenüberfunktion. Darüber hinaus können Nikotin- oder Alkoholvergiftungen, oder Störungen im Mineralstoffhaushalt (z.B. Kalium) Auslöser für Herzrhythmusstörungen sein.
3. Welche Medikamente helfen bei Herzrhythmusstörungen? Herzerkrankungen gehen häufig mit Magnesiummangel einher. Die vom menschlichen Organismus benötigte Menge von 300-600 mg Magnesium pro Tag kann dem Körper über die Nahrung oft nicht zugeführt werden. Aus diesem Grund gibt es rezeptfreie Magnesiumpräparate, die vorbeugend oder ergänzend zur ärztlichen Therapie eingesetzt werden können.
Gegen leichte Formen der Herzschwäche und bei leichten Herzrhythmusstörungen eignen sich rezeptfreie Arzneimittel, die Blätter, Blüten oder Früchte des Weißdorns enthalten. Sie müssen über mehrere Wochen kurmäßig angewendet werden, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Weißdornprodukte verbessern die Durchblutung des Herzens und normalisieren die Herzfrequenz.
4. Gibt es Risiken bei der Arzneimittelanwendung? Sowohl Magnesium- als auch Weißdornpräparate eignen sich für eine längerfristige Anwendung. Magnesiumpräparate dürfen nicht angewendet werden bei einer bestehenden Beeinträchtigung der Nierenfunktion.
5. Wann zum Arzt? Wenn die Herzrhythmusstörungen länger anhalten und nicht von allein verschwinden, wenn Schwindel, Atemnot, Schmerzen hinter dem Brustbein hinzukommen, sollte man einen Arzt aufsuchen.
Rezeptfreie Medikamente/Mittel gegen Herzrhytmusstörungenund zur Verbesserung der Durchblutung des Herzens gibt es auch in der Apotheke.
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